Edit:
Hier als Vorgeschmack schon mal das erste Kapitel:
Die Vergangenheit der Familie Alus – Anni Alus, Pharaonin
Kapitel 1
Anni lehnte sich an die dicke Schiffswand. Sie war gerade auf dem Weg nach Rom, um Julius Cäsar zu Besuchen und einiges klar zu machen. Warum? Ihre Sklavin Kleopatra hatte von ihrem Geld und ihrer Kleidung gestohlen, und war nach Rom geflohen, um Unterstützung bei Cäsar zu finden, was ihr, soweit Anni wusste,
gelungen war. Anni machte diese Geschichte mächtig
. Wenn sie zurück in Ägypten waren, würde Anni Kleopatra zum Pyramidenbau schicken. Sich einfach als Pharaonin auszugeben. Diese untreue Sklavin konnte froh sein, dass Anni sie nicht den Löwen vorwarf.Plötzlich wurde Anni aus ihren Gedanken gerissen. „Land in Sicht“, schrie einer ihrer Sklaven. Anni richtete sich auf, wurde aber gleich wieder zu Boden gezehrt. Diese Pharaonentracht. Seit Anna, Antonia, Anne und Julia ihr zur Macht verholfen hatten, hatte sie immer noch nicht gelernt darin zu laufen. Und das war immerhin schon fünf Jahre her. Was die Vier wohl gerade machten? Aber Anni merkte, dass sie schon wieder drohte in Gedanken zu versinken, startete sie einen
en Versuch aufzustehen. Es ging schwer, aber es klappte. Und tatsächlich! Roms Hafen lag fast direkt vor ihnen. Niemand war auf dem sonst so belebten Platz zu sehen. Kein Wunder, es war
auch Nacht. Lediglich ein paar Ratten huschten von der einen Stelle zur anderen. Bei ihrem Anblick zog Anni angeekelt ein Grimasse. Mit dem Wundermittel, dass ihre Nachfahrinnen ihr zum Abschied geschenkt hatten, gab es in ihrer Stadt schon lange keine Ratten mehr. Aber niemals würde Anni einer anderen Stadt auch nur eines ihrer vielen Wundermittel schenken und erst recht nicht den Römern, diesen miesen Verrätern! Einmal hatte Anni ihnen für einen Monat ihren besten Heiler überlassen und die Römer hatten nichts besseres zu tun, als ihn als er seinen Dienst getan hatte, als Gladiator in die Arena zu schicken. Er war bei schon bei dem ersten Kampf umgekommen. Seitdem hasste Anni die Römer, nur diese wussten nichts davon.Fünf Minuten später legte das Schiff am Hafen an. Anni wählte ein paar Männer auf, die sie zu ihrem Schutz begleiten sollten. Der Rest blieb bei dem Schiff.
Anni und ihre Leibwächter spazierten durch die schlafende Stadt. Sie überlegte ob sie mit ihren Streichhölzern nicht zur Rache eines der Häuser anzünden sollte, aber sie entschied sich dagegen. Die Dinger waren ihr dafür viel zu kostbar. Jetzt kamen sie zum Magistrat. In Cäsars Büro waren noch die Kerzen an. Kerzen! Pah! Und die Römer nannten sich zivilisiert. Seit Annas, Antonias, Annes und Julias Besuch hatten sie in Ägypten die zur Zeit hochmodernen Öllampen. In Wirklichkeit waren sie doch das beste Volk. Entschlossen stieß Anni die Tür auf und schaute in den schwach beleuchteten Gang. Sie wandte sich an ihre Wachen. „Welche Tür führt zu Cäsars Büro?“ - „Die zweite rechts.“ - „Ok, ihr zwei kommt mit mir, und ihr bewacht anderen Türen. Ich will kein Risiko eingehen.“ Schweigend befolgten Annis Sklaven die Anweisungen. Diese ging zu der besagten Tür, und riss diese schwungvoll auf. Jetzt sah sie Cäsar und Kleopatra. Sie hatte sie beim Essen erwischt. Entsetzt starrten die Beiden Anni an. Diese schrie: „So Kleopatra, jetzt wird abgerechnet!“
Kapitel 2
Kleopatra hatte sich ziemlich schnell wieder gefasst. Wenn jetzt aufflog, dass sie in Wirklichkeit nur Sklavin war, war sie verloren. Also schrie sie zurück: „WER HAT DIR ERLAUBT DEINEN POSTEN ZU VERLASSEN, SKLAVIN? WAS MACHST DU HIER? KANN MAN SICH DEN NICHTMEHR AUF EUCH VERLASSEN!“ Einer von Annis Leibwächtern mischte sich ein: „Halt die Klappe, Kleopatra. Selbst Cäsar merkt, dass du lügst.“ Doch dieser entgegnete: „Ach wirklich? Kleopatra würde mich nie anlügen, das weiß ich. Deshalb: WACHEN! FÜHRT DIESE VERRÄTER AB!“ Auf einmal packte jemand Anni von hinten. „Sofort aufhören! So behandelt man keine Pharaonin!“ Doch ihre lebhaften Proteste nützten nichts. Cäsar befahl: „Schmeißt sie einfach in irgendeine Zelle, die noch frei ist. Ich werde mir überlegen, was wir mit dieser Bande von Verschwörern machen.“ Anni wurde weggeschleift. Sie leistete Widerstand, doch alle ihre Versuche brachten nichts. Wütend schaute sie Kleopatra an, doch diese
ste nur schadenfroh. Anni dachte: „Verräterin! Wenn ich jemals wieder an die Macht komme, werde ich euch umbringen. Alle Beide! Und wenn es das Letzte ist was ich tue!“ Doch das musste erstmal warten. Erst musste sie wissen, was sie erwartete. Vielleicht kamen die Beiden
auch so um, denn es war Winter und sehr kalt. Sicher waren schon sehr viele
und sie konnten sich
anstecken. Aber wichtiger war jetzt, dass sie selber durchkam. Cäsars Wachen zehrten sie die Treppe runter, je weiter unter der Erde sie waren umso kälter wurde es. Irgendwann meinten die Wachen, sie wären an der richtigen Stelle angekommen. Es war mittlerweile so kalt, dass nicht mal Annis dicke Kleidung wärmte. Sie schmissen Anni und ihre Sklaven in eine enge Zelle. Einer sagte mit einem hämischen Grinsen: „Also dann bis morgen, oder vielleicht bis nie.“ Warum sagte er das? Anni fand auf diese Frage eine einfache Antwort. Es war ungewiss ob sie hier überhaupt irgendwann rauskommen würden.Am nächsten Tag bekamen sie Besuch von einem Senator. Anni konnte es kaum ertragen sein hochnäsiges Gesicht zu sehen. Angewidert schaute sie weg. Der Senator räusperte sich und begann zu sprechen: „Cäsar hat sich angemessene Strafen für euch ausgedacht. Ihr fünf...“ Er zeigte auf Annis Leibwächter. „...werdet als Sklaven verkauft. Und du wirst als Gladiatorin in dem Kolosseum auftreten. Anni meinte: „Aber das geht nicht. Es gab doch noch nie einen weiblichen Gladiator!“ - „Na und, dann bist du eben die erste und außerdem dulden wir keinen Widerspruch! Mitkommen!“ Still folgten sie ihm nach draußen. Zwei streng blickende Männer erwarteten sie. Der Senator wandte sich an den ersten: „So, hier wie versprochen deine Sklaven. Das Geld bitte.“ Der Sklavenhändler drückte ihm widerwillig, aber erfreut über die
en Sklaven, eine Goldmünze in die Hand. Jetzt schaute der Senator zu dem zweiten Mann. „Hier wie versprochen unsere „Pharaonin“.“ Der Mann schien sehr froh über seine
e Attraktion zu sein. Schließlich bekam man nicht alle Tage eine Sklavin zu Gesicht, die ihre Herrin stürzen wollte. Er zehrte Anni mit sich, und sie drehte sich um, um ihren Sklaven noch ein letztes mal hinterher zu schauen, doch sie waren schon weg. Er sagte zu Anni: „Für dich habe ich schon einen schönen Gegner.“ Er
te verschwörerisch und stieß Anni durch eine der vielen Türen. Sie kamen in einen breiten Gang und Anni sah einige Treppen, die wohl zu den Sitzplätzen führten. Doch bald sah sie auch eine die nach unten führte, aber diese war abgesperrt worden. Annis „Besitzer“ zog einen kleinen Schlüssel hervor und schloss auf. „Runter da!“ Brutal schubste er Anni die steinige Treppe runter. Dadurch stolperte Anni, rollte die Treppe runter und knallte unten angekommen mit dem Kopf auf den harten Boden. Ihr Käufer
ste nur, und Anni rieb sich den Kopf. Es tat zwar weh, aber sie hatte Glück gehabt, und trug keine ernsthafte Verletzung davon. Dann stieß er sie in die wahrscheinlich engste Zelle, die er zu bieten. Traurig setzte Anni sich in eine Ecke. Bald stieg ihr ein unangenehmer Geruch in die Nase. Wurden diese Käfige den nie sauber gemacht. Es stank zum Himmel, nach Kot und ähnlichem. Anni hielt sich ein Tuch vor die Nase um die Luft wenigstens ein bisschen zu filtern. Aber trotz allem stank es immer noch fürchterlich. Sie wusste nicht wie lange sie das noch aushalten würde.Am nächsten Tag kam ein Sklave zu ihr. Er verkündete: „Du wirst heute Nachmittag gegen Brutus Brutalus antreten. Viele Zuschauer werden zusehen. Wir wollen sie nicht enttäuschen, also streng dich gefälligst ein bisschen an!“ Dann ging er wieder. Von Brutus Brutalus hatte sie schon gehört. Auch wenn sie alles was mit Römern zu tun hatte grundsätzlich mied, wusste sie das er einer der besten Gladiatoren im ganzen römischen Reich war. Wenn sie den Kampf mit im überleben wollte, müsste sie eine ganze Portion Glück haben.
Nur wenige Stunden später wurde Anni ihre Ausrüstung gebracht. Sie musste sich beeilen, denn das Publikum war schon eingelassen. Eilig zog sie sich um. Es kam ihr so vor, als hätte man sie absichtlich ungerecht ausgestattet. Zerbrechlich sah ihr Schutz aus, wenn man es so nennen konnte und ihr Schwert war auch nicht gerade das jüngste. Wütend machte sie sich auf den Weg zum Tor. „Da bist du
endlich! Musstest du so lange brauchen?“, schnaubte sie ein großer und kräftig gebauter Man an. Er gab durch ein kleines Fenster ein Zeichen, dass Anni da war. Eine laute Stimme ertönte: „Da unsere zweite Gladiatorin jetzt endlich da ist kann unser besonderes Spiel jetzt beginnen. Einen großen Applaus bitte für Brutus Brutalus!“ Das Tor auf der anderen Seite ging auf und ihr Gegner marschierte, begleitet von einem tosendem Applaus, das Kolosseum. Die Zeit bis auch Anni eingelassen wurde, schien ewig zu sein. Wahrscheinlich machte er noch eine Runde durch das Publikum. Als beide drinnen war, wurde der Kampf eröffnet. ~Fortsetzung folgt~


fte sich hungrig eine Scheibe in den Mund, Julia trank einen Schluck, dann wechselten sie sich ab. Eine Weile später kam Antonius durch die Haustür. Er gesellte sich zu seinen Kindern. „Guten Morgen, ihr beiden!“ – „Morgen, Papa!“, grüßten die beiden Kinder automatisch und fielen ihrem Vater um den Hals. Antonius setzte sich. „Macht euch auf etwas Schlimmes gefasst. Würdet ihr es überhaupt verkraften? Ich weiß nicht, ob ich es wirklich erzählen soll…“ – „Was denn?“ Julia brannte auf die Antwort. „Ja, genau, was denn, Papa?“ – „Also
te. Antonius umarmte sie und seine Kinder. „Auf wieder sehen!“, verabschiedete er sich. „Wenn wir uns denn überhaupt wieder sehen werden!“ Traurig drehte er sich um, warf einen hastigen Blick auf seine Schützlinge und folgte dem Trupp Soldaten und Plebejern.
te ab. „So, jetzt brauchen wir noch Proviant und dann kann´s losgehen!“, versuchte Julia ihren Bruder zum Aufbruch zu überzeugen.
. Aber ich glaube, ich weiß schon für wen ich abstimmen werde (wenn ich abstimme)...

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